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Auch Regen hält uns nicht auf

Biotoppflege an der Bruchrainwiese 2026

 

Wie war das noch gleich? Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur die falsche Kleidung? Bei der Biotoppflege an der Bruchrainwiese wurden Regenjacken und Gummistiefel in diesem Jahr jedenfalls ausgiebig getestet, denn unser Einsatz gemeinsam mit der NAJU-Gruppe fiel leider buchstäblich ins Wasser. Schon zu Beginn regnete es leicht – und im Laufe des Vormittags wurde es eher schlimmer als besser. Nach einer guten Stunde fiel deshalb in der Pause bei Brezeln und warmem Tee die Entscheidung: Wir brechen ab!

 

 

Bis dahin hatten elf tapfere Kinder und acht Erwachsene aber schon ordentlich etwas geschafft. Auf dem Programm standen die Kopfweiden und Erlen entlang des Bruchraingrabens. Mit Astscheren wurde fleißig geschnitten, anschließend sammelten wir das Schnittgut auf Haufen. Die ein oder andere Weidenrute wurde später sogar mit nach Hause genommen.

 

Doch damit war die Arbeit noch nicht getan: Eine Woche später zeigte sich das Wetter deutlich trockener, und ein kleineres Team erledigte die restlichen Gehölzarbeiten an einem Samstagvormittag – mit Astscheren und Motorsägen. Um Lücken zu schließen und abgestorbene Weiden zu ersetzen, steckten wir außerdem einige neue Weidenruten. Nebenbei wurde der Graben so gut es ging auch von Müll befreit.

 

 

Einen tierischen Helfer hatten wir in diesem Jahr ebenfalls: Entlang des Bruchraingrabens entdeckten wir einige frisch abgenagte Äste und kleine Bäumchen. Hier war eindeutig der Biber am Werk – und zwar noch gar nicht so lange zuvor, denn die Spuren sahen recht frisch aus. Besonders gut geschmeckt haben ihm offenbar die Weiden.

 

Vielen Dank an alle Helferinnen und Helfer, die trotz des Regens gekommen sind und so lange durchgehalten haben!