Regenjacken an, Astscheren raus: Bei der Biotoppflege an der Bruchrainwiese trotzten Kinder und Erwachsene gemeinsam mit der NAJU dem schlechten Wetter. Auch wenn der erste Einsatz vorzeitig abgebrochen werden musste, wurde eine Woche später tatkräftig weitergearbeitet.
Ende Januar nutzten NAJU-Kinder und NABU-Mitglieder eine seltene Gelegenheit: Auf der gefrorenen Wasserfläche des Wüster Bruchs wurden Weiden und Erlen zurückgeschnitten, sonst schwer zugängliche Uferbereiche gepflegt. Ein Wintereinsatz, der zeigt, wie praktischer Naturschutz vor Ort aussehen kann.
Kurz vor dem Jahreswechsel wurde im „Biberwinkel“ an der Elsenz noch einmal ordentlich Hand bzw. die Motorsense angelegt: Brombeeren und hohes Gras wurden gemäht, sodass die Weiden jetzt wieder frei stehen. So ist alles bereit, um frisch ins neue Jahr zu starten!
Gut versteckt neben der L547 in Richtung Schatthausen liegt der Beckersbrünnlegraben. Am oberen Ende befindet sich ein kleiner Teich, der Amphibien als Laichplatz dient. Da die Fläche im Laufe des Jahres stark zuwächst, wird sie jährlich durch Mähen und Gehölzrückschnitt gepflegt.
Ob klein oder groß, erfahren oder zum ersten Mal dabei – insgesamt beteiligten sich 18 Helferinnen und Helfer bei der Biotoppflege an der Bruchrainwiese, darunter erfreulicherweise auch wieder viele Kinder der NAJU-Gruppe.
Bei Sonnenschein kümmerten sich drei fleißige Mitglieder mit Motorsensen um das Mähen im "Biberwinkel" an der Elsenz und den Rückschnitte einiger Gehölze.
Gleich zu Jahresbeginn haben wir uns an die Arbeit gemacht, um das Biotop im Gewann „Wüster Bruch“ in Schuss zu halten. Mit Astscheren, Motorsensen und Sägen ausgerüstet, rückten wir zu sechst den wuchsstarken Ufergehölzen wie Weiden, Schwarzerlen, Schwarzdorn und Heckenrosen zu Leibe.
Der kleine Teich am Beckersbrünnlegraben, der von Grasfröschen als Laichgewässer genutzt wird, liegt gut versteckt neben der Landstraße Richtung Schatthausen. Armin, Martin und Bernhard kümmerten sich mit Motorsensen und Astscheren um den dichten Bewuchs und den Rückschnitt der Weiden.
Naturschutz - ein großes und vielleicht auch eher abstraktes Wort. Bei unserem Biotoppflegeeinsatz zusammen mit den Kindern der NAJU wurde es jedoch ganz konkret. Mit Astscheren, Hochentastern und Motorsägen stutzten 14 fleißige Teilnehmer und Teilnehmerinnen zahlreiche Kopfweiden und Schwarzerlen entlang des Bruchraingrabens .
Bei der diesjährigen Biotoppflege im Gewann "Wüster Bruch" war wasserdichtes Schuhwerk gefragt! Die anhaltenden Regenfälle der letzten Tage hatten den Weiher und die umliegenden Gräben gut gefüllt und den Boden in eine feuchte und matschige Angelegenheit verwandelt. Also aufgepasst, die Füße könnten nass werden!