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Biberspuren und Einsatz gegen Brombeeren

Biotoppflege im "Biberwinkel" an der Elsenz

Armin beim Mähen (Foto: B. Budig)
Armin beim Mähen (Foto: B. Budig)

Man sah die Wiese vor lauter Brombeeren kaum. Im Auftrag der unteren Naturschutzbehörde sind drei NABU-Mitglieder das Problem angegangen. Mit Motorsensen und Tatendrang ging es den Brombeeren schließlich zu Leibe. 

 

Nach 3 Stunden vollem Körpereinsatz und einer Corona konformen Snackpause war die Wiese freigemäht und die Überreste auf einem Haufen am Rand gesammelt. Der Einsatz in dieser Form wurde vorab von der Gemeinde Mauer genehmigt.

 

Warum mussten die Brombeeren überhaupt weichen? Ohne den starken Brombeerenbewuchs haben andere Pflanzen wieder Licht und Platz, um zu wachsen. Diese Gräser, Blumen und Sträucher dienen dann wiederum vielen verschiedenen Insekten als Nahrungsquelle. 

Nagespuren des  Bibers (Foto: B. Budig)
Nagespuren des Bibers (Foto: B. Budig)

Außerdem haben die Brombeeren teilweise schon die Weiden überwachsen, die der NABU Mauer 2012 als Futter für den Biber gepflanzt hat.

 

Der Biber an der Elsenz ist  weiterhin aktiv und hält sich auch im "Biberwinkel" auf. In direkter Nachbarschaft zur Weidenpfanzung konnten  wir frische Spuren entdecken. Zum einen hat er einen großen Baum (Weide) gefällt und verwertet nach und nach Äste und Rinde. Zum anderen haben wir eine Biberrutsche am Ufer entdeckt.

 

 

 

Alle hier gezeigten Fotos wurden von Bernhard Budig aufgenommen.