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In der Vulkaneifel gibt es viel zu sehen

Mehrtägiger Ausflug in die Eifel


„Schön hier!“ – diesen Satz hörte man während unseres Ausflugs in die Vulkaneifel öfter. Rund um Manderscheid verbrachten 14 NABU-Mitglieder zwei erlebnisreiche Tage zwischen Maaren, Wäldern und blühenden Wiesen. Und Glück mit dem Wetter hatten wir noch dazu.

Einige unserer Highlights teilen wir hier mit euch. Vielleicht sogar eine Inspiration für dein nächstes Urlaubsziel?

 


Freitag, 15. Mai 2026

Meerfelder Maar

Den Auftakt unseres Ausflugs machte das Meerfelder Maar. Beführt wurden wir dabei von Karl, einem echten Meerfelder Original und Natur- sowie Geopark-Ranger. Gemeinsam umrundeten wir zunächst das Maar, bevor wir den Aussichtsturm ansteuerten.

 

Während der Wanderung erzählte Karl zahlreichen Geschichten aus der Region und erklärte einiges zur geologischen Entstehung der Vulkaneifel. Natürlich durfte dabei auch der Unterschied zwischen Maar und Kratersee nicht fehlen. 

 

Wallender Born und Brubbelpfad

Nächster Programmpunkt war der Kaltwassergeysir „Wallender Born“. Etwa alle 30–35 Minuten schießt eine mehr oder weniger eindrucksvolle Wasserfontäne in die Höhe. Nicht zu überriechen ist dabei auch der anschließende Schwefelgeruch.

Auf dem Brubbelpfad konnten wir dann selbst Wasser aus zwei verschiedenen Brunnen testen. So richtig überzeugt hat uns der metallische Geschmack in Kombination mit der säuerlichen Kohlensäure allerdings nicht.

 


Samstag, 16. Mai 2026

Manderscheider Burgenstieg

Das Wandermagazin kürte den Manderscheider Burgenstieg im Jahr 2020 zum drittschönsten Wanderweg Deutschlands. Auch uns hat die malerische Route auf teils schmalen Pfaden hinunter ins Liesertal und wieder hinauf sehr gut gefallen. Links und rechts des Weges bwunderten wir neben den herrlichen Ausblicken auch einige botanische Schönheiten wie das Taubenkropf-Leimkraut oder der Pyramiden-Günsel.

 

Ein kleines Highlight waren außerdem eine Wasseramsel am Ufer sowie ein flinker Zaunkönig, der sein gut verstecktes Nest anflog.

 

Windsborn-Kratersee und Vulkanerlebnispark Mosenberg

Auch der Weg rund um den überschaubaren Windsborn-Kratersee hatte einiges zu bieten. Besondere Aufmerksamkeit bekamen dabei sicherlich die zwei entdeckten Orchideenarten: eine Waldhyazinthe und das Männliche Knabenkraut. Neben einigen Schmetterlingsraupen konnten wir außerdem einen wunderschönen Vierfleck beobachten.

 

Weiter ging es vorbei an herrlichen Margeritenwiesen zum Vulkanerlebnispark Mosenberg, der mit seinen grau-schwarzen und rötlichen Gesteinen einen eindrucksvollen Kontrast zur grünen Landschaft bildete.