Nistkastenreinigung in Mauer
Der große „Frühjahrsputz“ unserer Nistkästen fand in dieser Saison im Winter statt. Ende Januar und Anfang Februar waren Aktive des NABU Mauer an mehreren Tagen unterwegs, um Nist- und Quartierkästen in verschiedenen Bereichen der Gemeinde zu kontrollieren und zu reinigen. In kleinen Teams wurden dabei unterschiedliche Kastentypen begutachtet – vom klassischen Höhlenbrüterkasten bis hin zu großen Kästen der Marke Eigenbau.
Nistkästen im Schulhof, am Gashäuschen und in der Waldstraße
Den Auftakt machten die Höhlenbrüterkästen auf dem Schulhof sowie am Gashäuschen an der Elsenz. Insgesamt wurden hier neun Nisthöhlen kontrolliert. Der Blick ins Innere zeigte schnell: Die Kästen waren im vergangenen Jahr gut angenommen worden. Fast alle enthielten typische Meisennester, dicht gefüllt mit Moos und feinem Nistmaterial. In einem Kasten war lediglich wenig Material eingetragen worden, ein weiterer war von einem Hornissennest belegt.
Der angebrachte Halbhöhlenkasten blieb dagegen ungenutzt. Auch die Fledermauskästen in der Waldstraße wurden kontrolliert – sie waren leer und wiesen keine Spuren einer Nutzung auf. Alle geeigneten Kästen wurden gründlich gereinigt, die Aufhängung kontrolliert und für die kommende Brutsaison vorbereitet.
Nistkasten im Steinbruch
Bei einem weiteren Termin stand ein großer Nistkasten im Steinbruch auf dem Programm. Hier fanden sich Kotspuren, Speiballen sowie Nahrungsreste. Diese Hinweise sprechen dafür, dass der Kasten zumindest zeitweise von Turmfalken genutzt wurde. Ob es tatsächlich zu einer Brut kam, ließ sich anhand der vorgefundenen Spuren jedoch nicht eindeutig klären.
Nistkasten in der evangelischen Kirche
Ein weiterer Einsatz führte in die evangelische Kirche. Dort wurde ein großer Nistkasten gereinigt, in dem sich sehr wahrscheinlich ein Dohlennest befand. Das Nest war mit Moos ausgepolstert und enthielt zudem Glaswolle-Fetzen sowie Tierhaare. Nach der Reinigung wurde der Kasten wieder mit einer Eintreu aus grobem Häckselgut versehen.
Nistkästen in der katholischen Kirche
Zum Abschluss wurden zwei Nistkästen in der katholischen Kirche kontrolliert. Ein kleinerer Kasten befindet sich im Kirchturm direkt neben einer Glocke, ein größerer auf dem Dachboden. In beiden Kästen fanden sich ebenfalls Dohlennester.
Eine besondere Beobachtung gab es im großen Kasten: An der Innenseite des Deckels überwintern vier Tagpfauenaugen.































