Unser Beitrag zur Apfelbaum-Challenge
Einen Apfelbaum pflanzen? Klar – könnten wir. ABER …
Im Herbst machte die bundesweite Apfelbaum-Challenge auch in Mauer die Runde. Die Idee: Innerhalb von sieben Tagen sollte der nominierte Verein einen Apfelbaum pflanzen und dann weitere Gruppen herausfordern. Schließlich erreichte auch uns eine Nominierung – vom Förderverein Strahlrohr.
Wir haben uns jedoch bewusst gegen das Pflanzen eines neuen Baumes entschieden.
Das klingt vielleicht überraschend, denn auch wir finden, dass Streuobstwiesen ein wertvoller Lebensraum sind. Doch ein Punkt wird bei solchen schnellen Aktionen leider oft vernachlässigt: Wer kümmert sich in den nächsten Jahren und Jahrzehnten um den Baum? Denn nach dem Pflanzen beginnt erst die eigentliche Arbeit. Gerade junge Obstbäume brauchen regelmäßige Pflegeschnitte und in langen Trockenperioden zusätzlich Wasser, um gute Chancen zu haben, groß und alt zu werden.
Darum haben wir die Challenge anders interpretiert. Unser Motto: „Pflegen statt Pflanzen“
In Mauer stehen bereits zahlreiche junge (und ältere) Obstbäume, die dringend einen Pflegeschnitt benötigen. Nach Rücksprache mit den Eigentümern haben wir uns für eine Reihe junger Obstbäume im Wiesental entschieden. An einem Nachmittag haben wir zu fünft gemäht, gesägt und geschnitten – und so fünf Obstbäumen einen sogenannten „Erziehungsschnitt“ verpasst, der die Grundlage für eine stabile Krone und ein langes Baumleben legt.
Unsere Antwort als Video
Das Video ist übrigens zuerst auf unserem Instagram-Kanal erschienen – dort teilen wir regelmäßig Einblicke in von unseren Veranstaltungen und Aktionen.
👉 Folgt uns gerne: @nabu_mauer
Beim Dreh hatten wir jede Menge Spaß – und natürlich auch ein paar Pannen. Ein paar dieser Outtakes wollen wir euch nicht vorenthalten:

Kommentar schreiben